Liebe Freunde, Verwandte und Bekannte,
mt Bedauern muss ich euch mitteilen, dass mich mein langjähriger Lebensgefährte, mein geliebter blauer Toshibalaptop verlassen hat. Heute, gerade vor ungefähr einer Stunde.
Wir haben noch zusammen für die Prüfung am Mittwoch gelernt (Diskursanalyse) und da meldet er nur kurz ein Problem und schaltet sich ab. Einfach so. Und nimmt alle meine Daten mit ins Grab.
Tausende Fotos, meine aktuellen Seminararbeiten (manche noch nicht abgegeben, manche Gott sei Dank schon), einfach alles...
Auch euere Mailadressen...
Ich bringe ihn wengstens zur Reparatur, dass sie ihm die Daten (mit oder ohne Gewalt) entreissen. Wenn es noch geht...
Und da habe ich mir (ironischerweise) gestern vorgenommen, dass ich am Pc nicht mehr nur so rumhänge (muss onehin lange genug) und da nimmt er es so wortwörtlich...
Was das Christkind wohl so bringt...bringen muss?
Sonntag, 13. Dezember 2009
Freitag, 11. Dezember 2009
Brötchendatei
Heute habe ich mich wieder mal als eine fiese Sau profiliert. Ich habe es mir lange überlegt - tu ich´s? Oder tu ich´s nicht?
Und am Ende habe ich mir gestehen müssen, dass ich einfach nicht anders kann...
Ich habe Weihnachtsgeschenke eingekauft und habe Hunger bekommen. In der Nähe war ein Supermarkt und ich bin rein, schnell ein Brötchen zu holen.
Ich habe mich für ein Croissant entschieden - schön vollkorn und habe noch was (geheim, Geschenk für meinen Vater) ausgesucht und bin zur Kasse. Dort war nicht mal so eine große Schlange, nur zwei Jungs und eine Frau. Die Kassiererin hat die Sachen von den beiden Jungs eingeskennt, hat die Endsumme genannt und da sagt sie noch: "Postleitzahl." Was? Wieso denn? Die Jungs haben gefragt und haben erfahren, dass das Geschäft so Informationen sammelt, woher die Kunden kommen. Und ich (eine verkappte - und manchmal auch überhaupt nicht verkappte - Rebelin) habe gleich gedacht - was geht es die an, woher ich komme? Ich will doch nur ein Brötchen! Ich sag´s nicht!
Na ja, aber wenn ich es nicht sage, dann bin ich wieder die einzige Blöde und erwecke unnötig Aufmerksamkeit...
Aber ich bin doch nicht verpflichtet, etwas mitzuteilen...
Ok, ich habe es nicht gesagt. Erst wollte ich einfach eine andere Postleitzahl sagen (um das Gesicht zu bewahren - beidseitig), aber warum denn?
Als ich an der Reihe war, habe ich einfach gefragt: "Wenn ich Ihnen meine Postleitzahl nicht sage, kann ich hier trotzdem einkaufen?" Und? Anscheinend nicht, weil die Kassiererin, ohne mit der Wimper zu zucken, einfach 602 00 eingegeben hat (PLZ von dem Geschäft).
Ich weiß, dass diese arme Frau nichts dafür kann, aber mich ärgert einfach die Tatsache, dass man nicht mal fragt, einfach nur verlangt. Und was, wenn es nur so eine Eingewöhnungsphase ist? Heute wollen sie die PLZ und wir finden es ok, morgen die ID-Nr. und übermorgen sagt die Kassiererin. "154 Kronen. Ihre Kontonummer?" Und wir geben die Nummer gern und willig an.
Als ich schon am Gehen war, habe ich die Kundin hinter mir sagen hören: "Aber ICH sage es Ihnen!"
Und am Ende habe ich mir gestehen müssen, dass ich einfach nicht anders kann...
Ich habe Weihnachtsgeschenke eingekauft und habe Hunger bekommen. In der Nähe war ein Supermarkt und ich bin rein, schnell ein Brötchen zu holen.
Ich habe mich für ein Croissant entschieden - schön vollkorn und habe noch was (geheim, Geschenk für meinen Vater) ausgesucht und bin zur Kasse. Dort war nicht mal so eine große Schlange, nur zwei Jungs und eine Frau. Die Kassiererin hat die Sachen von den beiden Jungs eingeskennt, hat die Endsumme genannt und da sagt sie noch: "Postleitzahl." Was? Wieso denn? Die Jungs haben gefragt und haben erfahren, dass das Geschäft so Informationen sammelt, woher die Kunden kommen. Und ich (eine verkappte - und manchmal auch überhaupt nicht verkappte - Rebelin) habe gleich gedacht - was geht es die an, woher ich komme? Ich will doch nur ein Brötchen! Ich sag´s nicht!
Na ja, aber wenn ich es nicht sage, dann bin ich wieder die einzige Blöde und erwecke unnötig Aufmerksamkeit...
Aber ich bin doch nicht verpflichtet, etwas mitzuteilen...
Ok, ich habe es nicht gesagt. Erst wollte ich einfach eine andere Postleitzahl sagen (um das Gesicht zu bewahren - beidseitig), aber warum denn?
Als ich an der Reihe war, habe ich einfach gefragt: "Wenn ich Ihnen meine Postleitzahl nicht sage, kann ich hier trotzdem einkaufen?" Und? Anscheinend nicht, weil die Kassiererin, ohne mit der Wimper zu zucken, einfach 602 00 eingegeben hat (PLZ von dem Geschäft).
Ich weiß, dass diese arme Frau nichts dafür kann, aber mich ärgert einfach die Tatsache, dass man nicht mal fragt, einfach nur verlangt. Und was, wenn es nur so eine Eingewöhnungsphase ist? Heute wollen sie die PLZ und wir finden es ok, morgen die ID-Nr. und übermorgen sagt die Kassiererin. "154 Kronen. Ihre Kontonummer?" Und wir geben die Nummer gern und willig an.
Als ich schon am Gehen war, habe ich die Kundin hinter mir sagen hören: "Aber ICH sage es Ihnen!"
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Modeikone
Ich gib´s zu, ich bin ziemlich "pflegeleicht", bin nicht ständig bei einer Kosmetikerin, wohne nicht beim Friseur und fliege nicht jedes Wochenende nach Paris, um dort einzukaufen.
Bin einfach normal. (behaupte einfach so)
Aber heute habe ich der Realität tief ins Auge schauen müssen!
Wir hatten eine Theaterprobe (ok, wir proben noch nicht wirklich, aber ich nenne es einfach so) und dort hat man (na ja, schon frau) gesagt, dass es sicher besser aussieht, wenn wir uns nicht so sehr verkleiden und einfach unsere Kleider tragen. Und da sagt sie tatsächlich, dass die Sachen, die ich anhabe, perfekt zu meiner Rolle passen. Schön, oder? Immer bereit!
Nur - meine Rolle heißt DER VERFOLGTE STADTSTREICHER...
Bin einfach normal. (behaupte einfach so)
Aber heute habe ich der Realität tief ins Auge schauen müssen!
Wir hatten eine Theaterprobe (ok, wir proben noch nicht wirklich, aber ich nenne es einfach so) und dort hat man (na ja, schon frau) gesagt, dass es sicher besser aussieht, wenn wir uns nicht so sehr verkleiden und einfach unsere Kleider tragen. Und da sagt sie tatsächlich, dass die Sachen, die ich anhabe, perfekt zu meiner Rolle passen. Schön, oder? Immer bereit!
Nur - meine Rolle heißt DER VERFOLGTE STADTSTREICHER...
Dienstag, 8. Dezember 2009
Schnupfenkreatur
In meinem heutigen Horoskop steht, dass ich zurzeit voller Kräfte bin und sehr gut aussehe. Und das ist ein Beweis dafür, dass so was nur ein Trottel schreiben kann, der keine Ahnung hat!
Ich nämlich fühle mich mit meinem Schnupfen echt nicht gut und so sehe ich auch aus. Ich habe mich heute nur zum Unterrichten gewagt, weil meinem Herrn P. herzlich egal ist, wie ich aussehe. Nur konnte ich leider nicht wirklich lachen. Beim Lachen tut mir nämlich meine Nase weh. Sie ist von dem ganzen Nasenputzen richtig empfindlich und die Haut verkrustet. Und wenn ich lache, platzen diese Krusten und es schmerzt.
Wenn ich es zusammen fasse - breites Lachen, bis die Nase platzt. Keine ästethische Vorstellung....
Ich nämlich fühle mich mit meinem Schnupfen echt nicht gut und so sehe ich auch aus. Ich habe mich heute nur zum Unterrichten gewagt, weil meinem Herrn P. herzlich egal ist, wie ich aussehe. Nur konnte ich leider nicht wirklich lachen. Beim Lachen tut mir nämlich meine Nase weh. Sie ist von dem ganzen Nasenputzen richtig empfindlich und die Haut verkrustet. Und wenn ich lache, platzen diese Krusten und es schmerzt.
Wenn ich es zusammen fasse - breites Lachen, bis die Nase platzt. Keine ästethische Vorstellung....
Samstag, 5. Dezember 2009
Schweineschnupfen
Heute waren wir in Wien. Bisschen shoppen, auf dem Weihnachtsmarkt und so. Einfach die richtige Weihnachtatmosphäre schnuppern (bei mir eher schnupfern - bin super erkältet und rieche überhaupt nichts).
Alles war wunderschön beleuchtet (mag ich), überall massenweise Menschen (mag ich nicht).
Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie ich vor 2 Jahren bei uns in Brno einen mit weißer Lichterkette verzierten Laubbaum (aber damals natürlich ohne Laub) fotografiert habe. Er war wirklich sehr hübsch geschmückt - einfach, aber nett. Ich war so begeistert, habe ihn von allen Seiten fotografiert und dabei habe ich die Welt um mich ganz vergessen.
Bis ich in eine Hundekacke getreten bin! (und ich mag Hunde, aber Hundekacke an den Schuhen echt nicht!)
Und die Belehrung?
Auch wenn dein Kopf irgendwo in den Wolken schwebt, vergesse den Boden unter deinen Füßen nicht. Die Welt ist voller Hundekacke!
Alles war wunderschön beleuchtet (mag ich), überall massenweise Menschen (mag ich nicht).
Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie ich vor 2 Jahren bei uns in Brno einen mit weißer Lichterkette verzierten Laubbaum (aber damals natürlich ohne Laub) fotografiert habe. Er war wirklich sehr hübsch geschmückt - einfach, aber nett. Ich war so begeistert, habe ihn von allen Seiten fotografiert und dabei habe ich die Welt um mich ganz vergessen.
Bis ich in eine Hundekacke getreten bin! (und ich mag Hunde, aber Hundekacke an den Schuhen echt nicht!)
Und die Belehrung?
Auch wenn dein Kopf irgendwo in den Wolken schwebt, vergesse den Boden unter deinen Füßen nicht. Die Welt ist voller Hundekacke!
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Strompause
Gestern am Abend, gerade wo ich lernen wollte (ok, musste) haben sich die Männer (wer sonst?) von unserem zwar staatlichen, aber mit Preisen wie privaten Stromanbieter entschlossen, dass wir mal was Anderes als Licht brauchen (nur zur Abwechslung) und sie haben uns im Dunklen sitzen lassen. Haben einfach Strom ausgeschaltet.
Aber zum Glück nicht so lange (was bedeutet heutzutage ein Student ohne Internet? nichts!) und ich konnte weiterarbeiten. Habe mich sogar gefreut, dass es nicht so lange gedauert hat.
Genau, es hat nicht so lange gedauert - mit dem Licht leider. Die haben uns fast sofort wieder abgeschaltet.
Und weil die Stromleute Spaß verstehen - das ganze Spiel noch 4 mal wiederholt. Wirklich lustig!
Heute haben sie auf solche Späßchen verzichtet, aber diesmal schalte ich ab. Bin echt müde. Gute Nacht!
Aber zum Glück nicht so lange (was bedeutet heutzutage ein Student ohne Internet? nichts!) und ich konnte weiterarbeiten. Habe mich sogar gefreut, dass es nicht so lange gedauert hat.
Genau, es hat nicht so lange gedauert - mit dem Licht leider. Die haben uns fast sofort wieder abgeschaltet.
Und weil die Stromleute Spaß verstehen - das ganze Spiel noch 4 mal wiederholt. Wirklich lustig!
Heute haben sie auf solche Späßchen verzichtet, aber diesmal schalte ich ab. Bin echt müde. Gute Nacht!
Dienstag, 1. Dezember 2009
An die Barrikaden!
Da sind sie!
Meine Lieblingsmänner!
Links Adam, rechts Jan.
Adam ist 3, Jan 5.

Meine Lieblingsmänner!
Links Adam, rechts Jan.
Adam ist 3, Jan 5.
Adam geht seit September in den gleichen Kindergarten wie Jan.
Adam ist eine Persönlichkeit.
Jan macht ganz brav alles im Kiga, was die "Tante" sagt.
Adam ist ein kleiner Rebell.
Z. B. jetzt, schon bald, kommt der Nikolaus und jedes Kind im Kindergarten lernt ein kurzes Gedicht, das sie dann bei einem Nikolausfest vortragen. Jan kann seins schon lange und Adam?
Er hat gesagt, dass er nichts lernt und so hat die schlaue Tante im Kiga seine Reime Jan beigebracht. Und Jan sollte sie zu Hause Adam beibringen.
An sich wirklich keine schlechte Idee. Nur hat diese Tante mit der Kreativität der beiden Jungs nicht gerechnet.
Adam kann seine Verse wirklich gut, er trägt sie auf Anfrage vor. Nur - er sagt nur die Hälfte vom ("richtigen") Gedicht auf und die andere Hälfte (die sagt er zwar auch auf, aber mit der ist die Tante überhaupt nicht zufrieden) gehört zu einem ganz anderen Gedicht. Ich denke, zu Ostern.
Und was macht unsere (im Unterschied zu den Kindern) unkreative Tante? Sie lässt ausrichten, dass Adam beim Fest nicht auftreten wird.
Eine Schweinerei!
An die Barrikaden!
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