Sonntag, 31. Januar 2010

Glitzerschnee

Noch eine kleine Ergänzung - nicht nur beim Schnee hat es gefunkt...

Ok, zurück auf die Erde, am Dienstag Versuch Nr. 3 - Tschechisch - diesmal mündlich, eine Audienz im Büro beim Institut tschechischer Sprache...

...habe noch nichts gemacht...

...als Tschechin bin ich eine Niete, ob ich eine gute Deutsche abgeben kann? (mit meinem Namen?)

Bin wieder da!

Und ganz! Nichts (keine Knochensplitter, kein Muskelgewebe, wirklich nichts) habe ich auf der Piste gelassen!

Was mich, ehrlich, wundert. Habe meinen eigenen Stil ausgearbeitet - wider aller Naturgesetze lehne ich mich nach hinten und fahre zu schnell.
Aber es macht soooo Spaß!

Zugegeben - ein paarmal hat es mich hingehauen, aber ganz leicht, fast schon im Stehen (einmal auch beim Aussteigen vom Sessellift - ist eben nicht meine Stärke). Aber wie wir wissen - wer sich nicht traut, fliegt auch nicht!

Heute - schon wieder mein Horoskop - habe ich gelesen, dass ich mich wie neugeboren fühle. Bitte, wer fühlt sich wie neugeboren, nach 5 Tagen Ski fahren, ab 9.30 bis 16.00 - gut, eine kleine Mittagspause eingerechnet.

Aber sie schreiben auch, dass ich heute magisch-magnetisch auf Männer wirke. Dann Jungs - bleibt lieber daheim, ok?

Und - sie schreiben auch, dass ich nicht genug Bewegung habe und nächstes Wochenende zum Ski fahren soll. Wie wahr! Mach ich! Am Samstag nach Italien und Slowenien. So ein verlängertes Wochenende. Nur bis Dienstag...

Samstag, 23. Januar 2010

Sozialfall

So, morgen ist es so weit - fahre in die Berge! Für eine Woche (ob das meine Beine "überleben"?).

Bin schon voll ausgerüstet - den rechten Ski von der Uli, den linken auch von der Uli, Handschuhe von Felix (danke:), Skischuhe (Überraschung!) - auch von der Uli (alle beide), eine Jacke aus dem Schlössli, andere von Carola, lange Unterhose aus dem Second Hand Laden, keinen Helm (bleibt so), keine Skibrille (bleibt hoffentlich nicht so),...

Fehlt mir noch etwas?

Aber Essen werden wir genügend haben!
Habe gerade Gemüselasagne und eine Gemüsesuppe (Kürbis Hokaido, Kartoffeln, Aubergine, Zuchini, Karotten) gemacht.
Die Suppe war schnell gemacht, aber diese Lasagne...
Als ich mich entschieden habe, Lasagne zu machen - ich denke, da war ich unter Drogen. Und als ich behauptet habe, dass es schnell geht - da erst recht!

Aber egal - Hauptasche - es schmeckt! (mir auf jeden Fall!!!)

Und - (noch mehr) Hauptsche - habe Chips und Schokolade dabei!

Mittwoch, 20. Januar 2010

Tschechischer Schnee

Bin immer noch in Tschechien...

Heute waren wir spazieren und es war unglaublich toll, voll viel Schnee. Einfach ein Traum!



Ich finde, Jacqui hat aber seine Augen zu Hause vergessen ...

Dienstag, 19. Januar 2010

Diktatqual

Morgen Versuch Nr. 2 - Tschechische Rechtschreibung für "Nichtbohemisten" - Test plus Diktat.

Ehrlich - ich habe es gerade kurz angeschaut (lang wird auch nichts bringen) und wenn es diesmal nicht klappt, dann spüle ich meinen tschechischen Personalausweis ins Klo und emigriere entweder nach Deutschland, oder in die Schweiz (bin noch am Überlegen).

Packe schon mal vor...

Montag, 18. Januar 2010

Schlüsselfobie

Unser Vater hat es mit uns nicht leicht.

Wir haben ihn gezwungen, dass (wieder wir - also mein Bekannter - ich nenne ihn heimlich Badman/n) Bad und Klo renovieren. Gegen seinen Willen (Vaters natürlich - Badman/n hällt noch durch). Schließlich vertragen sich Fließen mit blauem Muster und Schimmel bestens und machen eine atemraubende Figur (ich denke, bis jetzt hat diese Kombination jedem den Atem geraubt).

Gestern, als die Kleinen hier waren, haben sie (wieder die Kleinen - schon bewiesen) die Tür vom Wohnzimmer abgeschlossen und den Schlüssel veschlampt. Für meinen Vater eine Todessünde (allerdings unsere).
Und?
Ich! ICH habe den Schlüssel gerade gefunden! Ich habe einfach mein Hirn gebraucht, nachgedacht und mich (unglaublich!) erinnert, dass mir Adam gestern ganz stolz seinen neuen Versteck gezeigt hat - im Sofa. Und da war er tatsächlich drin!

Und heute morgen waren wir in der Küche, ich hatte Besuch und da haben wir gefrühstückt und geplaudert. Und plötzlich hat es richtig gepoltert.
Es war mein armer Vater - meine Mutter hat ihn im Schlafzimmer (aus Versehen) eingeschlossen.

Aber ich habe auch schon mal das Auto abgeschlossen und den Schlüssel stecken lassen. Zum Glück waren auf dem Parkplatz gerade nur Japaner mit ihrem Luxusbus. Und kein Japaner ist so blöd, dass er statt mit einem air conditioning Bus (muss auch mal mit meinen ausgezeichneten Englischkentnissen prahlen - übrigens - suche Englischnachhilfe) mit unserem altersschwachem Opel nach Japan kriecht.

Einmal (ok, so ist es bei mir jeden Tag, aber weiter ist die Geschichte einmalig) bin ich (fast) zu spät zum Zug, habe abgeschlossen und schon im Rennen den Schlüssel gezogen. Einige Stunden später habe ich festgestellt, dass ich zwar meinen Schlüsselbund in die Tasche gesteckt habe, aber der Schlüssel hat sich vom Ring abgelöst und (Überraschung!) ist wieder stecken geblieben.

Und als Beweis, dass der Apfel nicht weit vom Baum fällt: Wie das Frauchen, so der Hund...
Jacqui kann Tür aufmachen (zumachen leider noch nicht). Und unsere Balkontürklinke (gibt es das Wort eigentlich? komisch...) war leider so eingestellt, dass sie im offenen Zustand waagerecht war. Man musste nach unten drehen, um zu schließen. Eigentlich verkehrtrum.
Und davon wurde meine Mutter (außnahmsweise nicht der Vater) ein Opfer. Sie ist auf den Balkon gegangen, um Blumen zu gießen. Der Wind hat die Tür zugeschlagen, Jacqui wollte auch raus, ist hochgesprungen, hat die Klinke "runtergepfotet" und schon war meine Mutter ausgesperrt (im 1. Stock). Aber es war schön warm und (wirklich zufällig) war noch mein Vater daheim. Er hat sie bald befreit.

Wir haben uns überlegt, dass wir diesen Trick (zufällig im Schlafzimmer eingeschlossen) häufiger anwenden. Brauche nur eine panzerfeste, gepolsterte Tür...

Samstag, 16. Januar 2010

Bildungslektüre

Damit ich auf dem neusten Stand bleibe, so lese ich sehr sorgsam hochkarätige bildungsorientierte Artikel im Internet. Und viele lassen mich nicht kalt...

Z.B. Aussage - wenn Sie das Interesse eines Mannes wecken wollen, schauen sie ihm lange (ca 2 Sekunden) tief in die Augen.
Hilfe! Ich bin ein Opfer meines Berufes!
Als Deutschlektorin sitze ich mit einem Menschen (ausnahmslos männlich) 90 Minuten lang in einem Zimmer. Ich kann mir in meiner Position nicht erlauben, 90 Minuten wegzuschauen. Ich bin 90 Minuten präsent, was auch heißt, ich starre mein "Deutschopfer" ganze 90 Minuten lang an. (wieviele Sekunden sind es wohl?) In dieser "Lehrerrolle" volkommen ok, finde ich.

Nur - ich habe mich auch schon im Alltag ertappt, dass ich Leute anstarre. Nichts mit kurz zwinkern, oder immer wieder seitlich schauen. Ich fixiere. Ich bin ein Augenmonster!

Mal habe ich auch gelesen, dass Menschen, die volle Lippen haben, jünger ausschauen. Gut, das verkrafte ich noch. Aber dass sie geschrieben haben, dass die Lippen mit dem fortschreitenden Alter immer schmaler werden? Was soll´s?

Heute habe ich zu dem Älteren (5 J.) von meiner Schwester gesagt: "Ich bin eine wunderschöne Prinzessin!"
Und was sagt er da?
"Du bist wunderschön, aber keine Prinzessin."
Ich finde, dem Jungen steht die Welt offen!