Dienstag, 24. November 2009

Hallenjob

Gerade letzte Woche (das reicht - 1x die Woche reicht echt) war ich Lebensmittel einkaufen. In einem riesengroßen Supermarkt (vielleicht auch Hypermarkt, oder Megamarkt? - das gibt es, glaube ich, noch nicht, mit Betonung auf NOCH).

Um 1 Uhr 30. Nicht um 13.30, wirklich 1.30. Sie haben nämlich 24 Stunden offen. Wie verrückt und da kommt dann noch tatsächlich jemand (ich z. B.) und kauft unentbehrliche Lebensmittel wie Knäckebrot, Linsen, Soyafleisch und Käse. (Käse schon aufgegessen, anderes Zeug noch nicht)

Vor der Kasse habe ich mir überlegt, wie ich die Kassiererin grüßen soll. Guten Abend war ziemlich komisch, Gute Nacht noch blöder (wenn diese arme Frau dort die ganze Nacht sitzen muss) und Guten Tag total daneben. (Und Grüß Gott hat man bei und wahrscheinlich das letzte Mal in Jahr 1920 gesagt)

Die Schlange war nicht so lang, dass ich mich gebührlich mit dieser Frage befassen könnte (genaugenommen war ein Kunde vor mir) und so habe ich mich für Guten Abend entschieden.
Und diese Frau an der Kasse hat tatsächlich Guten Tag gesagt!

Eigentlich muss es mich nicht wundern - sie sitzt Stunden in einer riesengroßen Halle ohne Fenster und da verliert man schnell die Orientierung.

Wenn ich es mir so überlege - ich wollte dort auch Eier kaufen. Freilandeier. Sie hatten aber nur Eier, die Hennen in einer Halle gelegt haben. In einer Halle ohne Fenster und mit Flutlicht. Wie passend...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen