Samstag, 7. November 2009

Prag (Montag), Prag (Dienstag)

Heute habe ich nur geschlafen (dafür bis 13 Uhr) und dann den Rest des Tages am PC gearbeitet. Also wirklich nichts Spannendes für diesen Blog. Aber um so besser, so habe ich wenigstens Platz, unsere Prager Erlebnisse zu reflektieren.

Ich halte mich einfach an den Highlights - was ich bis jetzt noch nicht vergessen habe, das verdient, niedergeschrieben zu werden.

Aber grundsätzlich kann man die Woche in 2 Punkte zusammenfassen: Punkt 1 Kultur, Punkt 2 Essen.

Montag - So gegen 15 Uhr sind wir in Prag angekommen, haben in unseren Hotelzimmern Taschen und Koffer gelassen und ab in die Stadt. Und da sind wir gerade beim Punkt Nr. 2 - Soyafleisch mit Pilzsoße und Kartoffeln, anschließend Punkt 1 - Rimini Protokol im Theater Laterna Magika. Interessant, so was habe ich noch nie gesehen. Eigentlich keine Theatervorstellung, eher ein internationales Projekt. Das Thema Vietnamesen in Europa. Es waren keine Schauspieler, sondern normale Menschen, die in einer Collage sein Schicksal vorgestellt haben. Im Theater noch Sektempfang vom deutschen Botschafter (sehr gute gesalzene Mandeln) und danach ein Besuch im Restaurant Zur Meeresjungfrau.

Dienstag - Um 10 Uhr Besuch des Jüdischen Museums (mehrere Synagogen, Friedhof, alles auf einem ziemlich engen Raum, dann ein Vortrag über das Judentum in Prag). Ich habe über mich erfahren, dass ich unanständig bin. (no photo please! ein anständiger Mensch macht so was nicht!) Na ja, man kann sich nicht überall beliebt machen....


Um 17 Uhr eine Lesung von Franz Hohler im Nationaltheater. Toll, toll! (und dazu ist er noch ein Schweizer!) Kann wirklich empfehlen. (nur wo bleibt dann der Sektempfang?)


Nach der Lesung endlich auch mal Punkt 2 Pizza bei der Meeresjungfrau.
An diesem Tag ist mir auch das kleine Schiebeding (zum ein und ausschalten) bei meiner Digikamera abgefallen und ab diesem Zeitpunkt ist das Fotografieren zu einer wirklichen Tortur geworden. Erst das Microteil in der Fotohülle finden, dann an der richtigen Stelle anbringen (und sofort schön verräumen, sonst droht Verlierungsgefahr) und Fotos (wenn schon an, dann möglichst viele) schießen. Danach das kleine graue Nichts wieder aus der Hülle rausfischen, anbringen und nach links (off) verschieben. Und wieder verräumen.
Also - was die Fotos betrifft - Hoch lebe die Spontanität!


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