Samstag, 13. Februar 2010

Stockgefühl

Heute bin ich in die Stadt gefahren. Zur Theaterprobe. Mit einem alten Gehstock von meiner Oma. Soll eine Rekvisite sein - aber nicht für mich, dafür bin ich diesmal zu lebendig.

Eine interessante Erfahrung - Leute haben - zwar unauffällig, aber doch - geschaut. Die Arme (ich) - jung (noch), energievoll (noch - Samstag früh), gutaussehend (graue Haare immer noch gefärbt) - und ein Gehdefekt...
Ich habe nur bereut, dass die Straßenbahn so leer war, wollte mal erleben, dass jemand aufsteht und mir seinen Sitzplatz anbietet. (ja, ich weiß, kommt bald, auch ohne Stock)

Ich habe mich sogar in ein Sportgeschäft getraut. Bin mir bisschen fehl am Platz vorgekommen, aber warum denn überhaupt?

Und letztendlich hab ich mir gedacht - in diesem Winter kann man nie wissen, wann man den Stock wirklich braucht. Entweder Stock, oder Schlittschuhe.

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