Sonntag, 25. Oktober 2009

Hirnjob

Heute hocke ich den ganzen Tag daheim (und es war wirklich wunderschönes Wetter draußen) und erledige wenigstens einen Teil meiner Hausarbeiten für die Uni. (und um so langweiliger die Uniaufgaben sind, desto mehr interessieren mich Hausarbeiten wie Putzen, Waschen, Kochen, usw.) (es glänzt alles und ich habe sogar Blumen in den Vasen)

Ich habe einen publizistischen Text übersetzt (und das macht noch Spaß). Über Bataypora, eine Stadt, die Bata in Brasilien gegründet hat (wie eine Freundin von mir, die aus Italien kommt, sagt - Bata, dass ist der größte italienische Schuhhersteller - na ja, da lachen ja die Tschechen - Schuhhersteller schon, aber aus der Tschechoslowakei!)

Dann habe ich noch an einem Arbeitsvertrag gearbeitet. Und ich hasse so eine kalte, festgelegte Sprache! Weh, wenn man kreativ wird! (bin immer noch nicht fertig, darf mich morgen weiter vergnügen)

Habe auch für eine Seminararbeit recherchiert. Lecker, lecker! Wir wollen interkulturelle Ähnlichkeiten und Unterschiede anhand Schokolade erforschen. Milka, Orion, Lindt, Toblarone, Figaro, .....und im Haus nicht mal ein Stückchen Schokolade! (aber in der Not frisst der Teufel auch Nudeln mit Nüssen)

Und die ganze Zeit hat sich Jacqui rührend um mich gekümmert. Er weiß nämlich, dass man nicht stundenlang nur sitzen kann und immer wieder Bewegung braucht. Und frische Luft, damit man nicht einschläft und graue Zellen nicht langsam absterben.
So öffnet er ständig unsere Haustür. (ein kluger Hund, nur zumachen kann er noch nicht) Und ich bekomme meine Portion frischer (und kalter) Luft geliefert und Bewegung wohl auch. Irgendwann ist es doch zu frisch (es zieht wie verrückt) und so muss ich aufstehen (Bewegung tut gut, uns beiden) und die Haustür wieder schließen.

Jacqui schläft jetzt, wohlverdient, nach dem ganzen anstrengenden Tag. Und ich nehme noch wohl oder übel meine restlichen grauen Zellen in Anspruch.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen